Die Initiative Tierwohl

Tierwohl für alle – und für jeden: Jetzt einsteigen oder aufsteigen!
Initiative Tierwohl ergänzt das große Erfolgsprogramm für die Stufe 2 „Stall + Platz“ um Angebote für die Stufe 3 „Frischluftstall“ und Stufe 4 „Auslauf“.
Verbraucher finden beide neuen Produktsiegel voraussichtlich ab Mitte 2026 in den Märkten des Lebensmitteleinzelhandels.
Die neuen Angebote richten sich vorerst an Geflügel- und Schweinemastbetriebe. Landwirte können sich ab sofort anmelden.
Partner stellen sich vor
Wie können Sie einen aktiven Beitrag leisten?

Als Verbraucher
Produkte mit einem unserer Siegel stammen von Betrieben, die im Rahmen ihrer Teilnahme an der Initiative Tierwohl bestimmte Tierwohlkriterien umsetzen. Im Programm „Stall plus Platz“ sind das ein vergrößertes Platzangebot und weitere Basiskriterien. Hinter den Siegeln „Frischluftstall“ und „Außenklima“ stehen Anforderungen an noch mehr Platz und eine Vielzahl von weitreichenden Kriterien für die Verbesserung des Tierwohls. So bietet die Initiative Tierwohl sowohl Tierhalterinnen und Tierhaltern als auch Verbraucherinnen und Verbrauchern passende Angebote für ihre Ansprüche und Möglichkeiten in puncto Tierwohl.
Als Landwirt
Setzen Sie mit uns mehr Tierwohl um. Mit der Teilnahme Ihres Betriebs an der Initiative Tierwohl verpflichten Sie sich zur Einhaltung von Kriterien, die über gesetzliche Anforderungen hinausgehen. Hierbei können Sie aus 3 Programmen mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus wählen.
So funktioniert die Finanzierung
Die Initiative Tierwohl wurde 2015 als Zusammenschluss aus Lebensmitteleinzelhandel, Landwirtschaft und Fleischwirtschaft gegründet. Die teilnehmenden Lebensmitteleinzelhändler finanzierten das System bis Ende 2020 mittels eines Fonds, aus dem die teilnehmenden Tierhalter für den Tierwohlmehraufwand finanziell entschädigt wurden. Insgesamt 645 Mio.€ zahlten die Unternehmen ein. Seit Januar 2021 erhalten die Tierhalter, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, von ihren Schlachtunternehmen, die sich ebenfalls dem Branchenbündnis für mehr Tierwohl angeschlossen haben, einen Aufpreis. Die Fleisch- und Wurstprodukte aus dem Schlacht- und Verarbeitungsprozess werden mit dem Produktsiegel gekennzeichnet und sind im teilnehmenden Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.
Um das Tierwohl noch weiter auszubauen, bleibt eine teilweise Fondsfinanzierung vorerst bestehen. Hintergrund dafür sind die drei Produktionsphasen in der Schweinehaltung: Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und Schweinemast. Um eine durchgängige ITW-Zertifizierung zu ermöglichen, arbeitet die Initiative Tierwohl an der Gewinnung von weiteren Ferkelerzeugern. Bis die Kette geschlossen ist, sorgen die Handelspartner, die Gastronomie und die Schlachtbetriebe weiterhin für finanzielle Anreize für die Ferkelerzeuger.











