Tierwohl für alle. Und für jeden.

Stempeltiere ITW (Pute, Schwein, Hähnchen, Rind)

Die Initiative Tierwohl bietet für diverse Anforderungsniveaus entsprechende Programme zur Förderung des Tierwohls auf der landwirtschaftlichen Produktionsebene. Tierhalter, die in ihren Ställen für mehr Tierwohl sorgen möchten, finden bei uns das richtige Angebot:

Mehr Tierwohl in die Breite bringen – mit dem Kernprogramm „Initiative Tierwohl Stall plus Platz“.

Das Niveau des Programms entspricht der Stufe 2 des Systems zur einheitlichen Kennzeichnung der Haltungsform. Die Teilnahme ist für die Tierarten Schwein, Hähnchen, Pute, Rind und Pekingente möglich.

Das Tierwohlniveau in die Höhe bringen – mit den Programmen „Initiative Tierwohl Frischluftstall“ und „Initiative Tierwohl Auslauf“.

Die Programme entsprechen den Stufen 3 und 4 des Systems zur einheitlichen Kennzeichnung der Haltungsform. Die beiden Programme richten sich zunächst an Schweine,- Hähnchen- und Putenmäster. Für Rind wird das Angebot aktuell erarbeitet.

Tierwohl mit System

„Initiative Tierwohl Frischluftstall“ und „Initiative Tierwohl Auslauf“ bauen auf den Anforderungen der ITW „Stall plus Platz“ auf, werden aber ergänzt um jeweils höhere Anforderungen. Das neue ITW-Programm „Frischluftstall“ setzt also die Teilnahme, sowie alle weiteren Anforderungen der „Initiative Tierwohl Stall plus Platz“, wie etwa Teilnahme an bestimmten Monitoringprogrammen, Weiterbildungsmaßnahmen und tierartspezifische Anforderungen, wie etwa Lichtprogramm und Fußballengesundheit bei Geflügel sowie Buchtenstruktur und Raufutter für die Schweine, voraus. Dazu kommen dann noch zusätzliche Anforderungen wie Vorgaben zu Außenklimareizen und ein vergrößertes Platzangebot. Auch das neue ITW-Programm „Auslauf“ setzt die Erfüllung aller Anforderungen des Programms „Initiative Tierwohl Stall plus Platz“ voraus, ergänzt sie jedoch um zusätzliche Anforderungen wie zum Beispiel ein erweitertes Platzangebot und ständigen Zugang zum Auslauf. Durch diese Kriteriensystematik bauen die ITW-Programme aufeinander auf. Für die Tierhalter erwächst daraus der Vorteil, dass sie flexibler zwischen den Programmen wechseln können. Und die Vermarkter können die Ware eines höheren Programms bei Bedarf ohne Mengenbegrenzung in einem niedrigeren ITW-Programm vermarkten

Drei Programme für unterschiedliche Anforderungsniveaus

Um an der Initiative Tierwohl teilzunehmen, müssen Tierhalter eine Reihe tierwohlfördernder Kriterien umsetzen. Für alle Tierhalter gelten klar definierte, kompakte Anforderungen. Nur so kann das Siegel der Initiative Tierwohl eine einheitliche Aussage über die Art, wie die Tiere gehalten werden, treffen. Die Ware ist dadurch zu einem definierten Warenstrom zugehörig. Das heißt, sie kann bis zum landwirtschaftlichen Betrieb zurückverfolgt werden. Bei der Initiative Tierwohl bedeutet dies, dass Produkte mit einem Siegel gekennzeichnet werden können, damit der Verbraucher im Laden Fleisch aus ITW-Betrieben erkennt. Produkte, die aus einem Betrieb mit „Stall plus Platz“ Zertifizierung stammen, werden mit unserem Siegel gekennzeichnet. Produkte aus der Haltung „Frischluftstall“ und „Auslauf“ erkennen die Verbraucherinnen und Verbraucher voraussichtlich ab Mitte 2026 an einer entsprechenden Siegelkennzeichnung.

Auf einen Blick:
Jetzt einsteigen oder eins drauflegen!

  • Anmeldung ab März 2026

  • Audits starten im April

  • Produktsiegel im Lebensmitteleinzelhandel voraussichtlich ab Mitte 2026

  • Stall plus Platz hat sich in der Geflügelmast, Rindermast und Ferkelerzeugung bereits etabliert, Teilnahme jederzeit möglich

  • NEU: Programme Frischluftstall und Außenklima starten zunächst für Geflügel- und Schweinemäster

  • Interessenten wenden sich bitte an ihre Bündler

  • Weiterführende Detailinformationen wie Teilnahmebedingungen und Kriterienkataloge sind hier hinterlegt