Tierwohl für alle. Und für jeden.
An den Start gegangen ist die Initiative Tierwohl 2015 als Förderprogramm für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung in der Breite. Mit ihr bekennen sich die Partner aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, Lebensmittelhandel und Gastronomie zu ihrer gemeinsamen Verantwortung für Tierhaltung, Tiergesundheit und Tierschutz in der Nutztierhaltung. Inzwischen ist sie Deutschlands größte Plattform für mehr Tierwohl. Sie ist Förderprogramm für Tierwohl, Kontrollsystem, Siegelherausgeber der Haltungsform und des eigenen Produktsiegels.
Deutschlands größte Plattform für mehr Tierwohl
Seit 2026 ist die Initiative Tierwohl die Absenderin für das Tierwohl in sämtlichen Ausprägungen. Sie bringt alle beteiligten Branchen entlang der Wertschöpfungskette zusammen, entwickelt an der Verbrauchernachfrage und den Branchenbedürfnissen orientierte Lösungen und organisiert deren Umsetzung.
Ziel dabei ist immer das Tierwohl – wirksam zu verbreiten, wirksam zu erhöhen beziehungsweise wirksam sichtbarer zu machen.
Die Initiative Tierwohl bildet das Dach für diverse Tierwohlstandards – sowohl in der Breite als auch in der Höhe:
- Mehr Tierwohl in die Breite bringen – mit dem Kernprogramm „Initiative Tierwohl Stall plus Platz“ in der Haltungsform Stufe 2.
- Das Tierwohlniveau in die Höhe bringen – mit den Programmen „Initiative Tierwohl Frischluftstall“ und „Initiative Tierwohl Auslauf / Weide“



Darüber hinaus liefert sie ein Koordinatensystem, um sich in dem eigenen Angebot und in dem der anderen Standardgeber zurechtzufinden:
- Das Tierwohl sichtbar machen – mit dem fünfstufigen Kennzeichnungssystem der Haltungsform für Produkte von Hähnchen, Puten, Enten, Schweine, Rinder, Milchvieh und Kaninchen.

Wie wir arbeiten
Mit der Initiative Tierwohl bekennen sich Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel zu ihrer gemeinsamen Verantwortung für Tierhaltung, Tiergesundheit und Tierschutz in der Nutztierhaltung.
Die Fachausschüsse
Die beiden Fachausschüsse (Geflügel, Rind und Schwein) formulieren Anforderungen und Verfahren für die Initiative. Sie setzen sich zusammen aus Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette, also vom Handel bis Landwirtschaft. Mit ihrer Expertise bringen die Mitglieder strategische und operative Maßnahmen auf den Weg.
Der Beraterausschuss
Die Initiative Tierwohl lebt von ihrer Glaubwürdigkeit und der Professionalität ihrer Akteure. Ein wichtiger Faktor ist dabei, dass die Kriterien umsetzbar, prüfbar und dokumentierbar sind. Ein Beraterausschuss sorgt deshalb dafür, dass die Initiative stets neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft, Tierschutz und Verbraucherschutz in ihrer Arbeit berücksichtigen kann. Der Beraterausschuss entwickelt Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Initiative Tierwohl und ermöglicht so eine ständige Verbesserung der Prozesse und Verfahren.
Der Finanzausschuss
Der Finanzausschuss setzt sich aus einem Wirtschaftsprüfer, einem Rechtsanwalt, Vertretern der Landwirtschaft und Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels zusammen. Gemeinsam prüfen die Experten die Liquiditätsplanung der Initiative Tierwohl, die Mittelzu- und abflüsse.
Der Sanktionsausschuss
Der Sanktionsausschuss wird als unabhängiges, neutrales Gremium von der Initiative Tierwohl eingesetzt. Kommen Teilnehmer der Initiative Tierwohl ihren vertraglich vereinbarten Pflichten nicht nach, werden Sanktionsverfahren eröffnet und Vertragsstrafen verhängt. Die Aufgabe des Ausschusses ist es, bei Bedarf die Vertragsstrafen zu überprüfen und Sanktionen zu verhängen. Der Sanktionsausschuss setzt sich zusammen aus einem ehemaligen Richter (Vorsitz), einem Anwalt und unabhängigen Sachverständigen für jede Tierart in der Initiative Tierwohl.
Die Gesellschafter












